Das Cartell

Das Cartell Christlicher Burschenschaften

Am 19. August 1995 trafen sich in Regensburg Vertreter der Burschenschaften Ostmark Breslau zu Regensburg, Alemannia Leipzig-Erlangen zu Bamberg und Teutonia zu Nürnberg. Wunsch der drei Burschenschaften war es, eine engere Zusammenarbeit anzustreben, die Folge war die Gründung des Convents Bayerischer Burschenschaften (CBB).

Wappen des CCB

Die Ziele des CBB waren folgende:

– Stärkung des burschenschaftlichen Profils in der Öffentlichkeit
– Belebung von Tradition und Comment
– gemeinsame Positionsbestimmung in der Öffentlichkeit
– Intensivierung der Zusammenarbeit

Darüber hinaus war man sich einig, dass der CBB
– ein Zusammenschluss geographisch naheliegender, nichtschlagender, farbentragender Burschenschaften ist;
– ein klares Bekenntnis zur burschenschaftlichen Tradition vertritt;
– die Aufnahme von Frauen ablehnt;
– bei offiziellen Veranstaltungen besonderen Wert auf Comment und Kleidung legt.

Der CBB nahm erfolgreich die Arbeit auf. Andere nicht bayerische Verbindungen zeigten Interesse an einer Zusammenarbeit, so dass eine Öffnung und Neugestaltung erwogen wurde. Am 6. November 1999 kam es dann zum ersten Convent des Cartells Christlicher Burschenschaften (CCB). Das Cartell ist die Fortführung des Convents mit der Basis auf einer Satzung und klaren Regeln.

Zweck des CCB ist:
– die Pflege des urburschenschaftlichen Gedankenguts christlicher Prägung
– die Verbreitung dieser Ideale in der Öffentlichkeit
– die Erhaltung des deutschen Verbindungsstudentums in seiner urburschenschaftlichen Ausprägung, einschließlich der damit verbundenen Traditionspflege
– zu einer aktiven Betätigung in Staat und Gesellschaft anzuhalten

Am Thomastag 2000 ist die B! Rheno-Germania Bonn als erste außerbayerische Verbindung dem Cartell beigetreten.